Baukindergeld - Die neue Eigenheimzulage

Das Baukindergeld ist ein staatlicher Zuschuss, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Union und SPD haben im Mai 2018 vereinbart, dass Eltern bei der Eigentumsbildung rückwirkend ab 1. Januar 2018 unterstützt werden, wenn sie zum ersten Mal Wohneigentum erwerben. Der Zuschuss soll die Finanzierung eines eigenen Hauses oder einer Wohnung erleichtern, so wie die Eigenheimzulage, die es bis 2005 gab.

Familien mit einem oder mehreren Kindern erhalten auf Antrag das Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr. Dieser Zuschuss wird für jedes Kind bis 18 Jahre über einen Zeitraum von 10 Jahren gezahlt.

Das Baukindergeld wird bundesweit für den erstmaligen Erwerb von Wohneigentum gewährt.

Der Anspruch ist abhängig vom Einkommen. Zum Anspruch auf Baukindergeld darf die Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind nicht überschritten werden. Ausschlaggebend sind dabei die durchschnittlichen Einkünfte der letzten zwei Jahre vor der Antragsstellung.

Um rückwirkend ab 1. Januar 2018 Anspruch auf das Baukindergeld zu haben, ist das Datum des notariellen Kaufvertrags beziehungsweise der Baugenehmigung entscheidend. Muss das Bauvorhaben nicht genehmigt werden, gilt das Datum, ab dem Bauherren mit dem Bau beginnen dürfen. Gefördert werden nur Familien, die eine Bestandsimmobilie kaufen oder Eigenheim bauen wollen.

Das Baukindergeld wird über einen Zeitraum von 10 Jahren gezahlt, wenn Sie die Förderung in der Zeit vom 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 beantragen.

Weitere Informationen unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Baukindergeld/

 

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